Kohl

Viele bekannte Kohlarten gehören zu der ungeheuer vielgestaltigen Art Brassica oleracea. Sie stammen vom ursprünglich mediterranen Wildkohl ab und werden in engere Verwandtschaftskreise gestellt. Über den Ursprung von Kohlrabi weiss man wenig. Sicher ist er seit dem 16. Jh. in Europa bekannt. Im 19. Jh. war er stark verbreitet. Es gibt weisse und blaue Sorten, Frühlings- und Sommersorten. In seiner heutigen Form lässt sich der Rosenkohl mit Bestimmtheit erst gegen Ende des 18. Jh. in Belgien nachweisen. Brüsseler Lokalformen sind wohl schon älter.

Graffity

Ein Blumenkohl in Violett, das ist absolut ungewöhnlich und obendrein ein besonderes Geschmackserlebnis. Das Aroma dieses zarten Blumenkohls ist intensiver als bei weißköpfigen Sorten, ähnlich Brokkoli. Die großen Köpfe brauchen zum Ausfärben in ein leuchtendes Violett keine kühlen Nachttemperaturen. Deshalb gelingt der Anbau sowohl im Sommer als im Herbst. Grafitti ist eine Züchtung, die Aufsehen erregt, nicht nur als dekoratives Gemüse im Küchengarten sondern auch als farbiger Muntermacher in gesunden Rohkostsalaten, Nudel- oder Reissalaten. Werden sie gekocht, färben sich die Köpfe blaugrün.

 

Quelle: saemereien.ch

de Pontoise

Diese späte, violette Sorte bietet große, dichte Äpfel mit einem knackigen, hellgelben Herzen. Die grünen, manchmal rot gefärbten Blätter weisen grobe Blasen auf und der Geschmack ist süß und zart.

 

Quelle: www.kokopelli-semences.fr

Wädenswil (PSR)

Ab 1927 begann man im Gürbetal die Lokalsorte «Thurner» durch Selektion zu vereinheitlichen. Ab 1941 im Handel, bis sie in den 90er-Jahren verschwand. Dichte, weisse und grosse Köpfe auf kurzen Strünken. Verwendung für Sauerkraut und Kabissalat.

Romanesco

Der Romanesco ist eine Weiterzüchtung des Blumenkohls und gehört wie dieser zum Blütengemüse und der Familie der Kreuzblütler. Der grüne Romanesco ist die bekannteste Blumenkohl-Spezialität. Romanesco vor der Verarbeitung kurz in kaltes Salzwasser einlegen, damit Ungeziefer herausgeschwemmt wird. Er wird vorwiegend gekocht gegessen, nur wenn er sehr jung ist, kann man ihn auch als Rohkost verarbeiten.

 

Quelle: gemuese.ch

Lanro

Über den Ursprung von Kohlrabi weiss man wenig. Sicher ist er seit dem 16. Jh. in Europa bekannt. Im 19. Jh. war er stark verbreitet. Es gibt weisse und blaue Sorten, Frühlings- und Sommersorten.

Scarvita

Einmaliger Chinakohl mit rotem Herz, der am besten zur Ernte im Herbst gezogen werden sollte. Die intensiv roten Herzblätter, die zum Strunk hin rosa werden, machen sich gut in Salaten und Gemüsepfannengerichte. 

Voll ausgebildete Herzen können nach 75 Tagen geerntet werden.

 

Quelle: Saemereien.ch

Rubine (PSR)

Einer der wenigen roten Rosenkohlsorten. Entstand in jahrzehntelanger Züchtungsarbeit in Holland. Wurde bis 1995 von Samen Mauser vertrieben. Bildet sehr kleine Röschen. Der Anbau muss frühzeitig vorgenommen werden, damit die Röschen reifen. Lange Kulturzeit. Evtl. köpfen.