Salate

Kopf-, Eis-, Krachsalate und Batavia gehören alle zur gleichen Varietät. Buttersalate bilden innen gebleichte, zarte Blätter. Eissalate und Batavia werden auch Krachsalate genannt, auf Grund ihres knackigen Blattes. Eissalate sind eine amerikanische Züchtung aus dem 19. Jh., Batavia stammt aus Frankreich. Schnitt- und Pflücksalate kamen Ende des 19. Jh. von Amerika nach Europa. Sie bilden keine Köpfe und können über einen längeren Zeitraum blätterweise oder mit weiterem Pflanzabstand einmalig beerntet werden.

Forellenschluss (PSR)

Diese Sorte war bereits 1861 bekannt als «Rotsprenkeliger Forellensalat». Hellgrüner Lattich mit kompakten Köpfen, deren längliche Blätter rotbraun gezeichnet sind. Geeignet für den frühen Freilandanbau.

Cracoviensis (PSR)

Bereits 1885 von Vilmorin erwähnt. Mehrfarbiger Salat, der mit seiner Derbheit eher an Lattich erinnert. Er kann entweder als Pflücksalat oder als Spargelsalat/Kochsalat geerntet werden. Sehr frostresistent, für Früh- und Spätsaaten geeignet.

Blonder Herkules (PSR)

Frostharte Sorte mit hellgrünen, spätreifenden, grossen Köpfen die im Frühjahr zeitig zu ernten sind.

Erstmals 1897 im Journal d’Horticulture du Canton de Vaud erwähnt. Aussaat von Ende August bis Anfang September, Pflanzung im Oktober in Furchen.

Batavia Laura (PSR)

Diese alte Züchtung hat hellgrüne, glänzende, gekerbte Blätter. Locker aufgebaute Köpfe. Der Anbau im Freiland ist von März bis Juni möglich. Die Kulturzeit ist ein wenig länger als beim Kopfsalat.

Gloire de nantes (PSR)

Alte französische Sorte, die in den 30er- und 40er-Jahren in der Schweiz gehandelt wurde. Geschlossene, relativ schwere Köpfe von mittelgrüner Farbe. Schiesst kaum auf. Anbau im Frühjahr und Frühsommer.

Augspurger (PSR)

Die Amish-Familie namens Augspurger baute diese Sorte während vielen Generationen an. Die Vorfahren der Familie waren Mennoniten und stammten aus der Schweiz. Vermutlich haben sie die Sorte mit nach Amerika gebracht. Hellgrüner, sehr zarter Kopfsalat mit einer leicht gewellten Blattoberfläche. Die Blattform erinnert an Eichblattsalate. Leicht bitter. Vermutlich eine Frühjahressorte

Hirschhornwegerich

Verwandt mit dem Spitzwegerich. Seit dem 16. Jhd. in Gärten kultiviert. Wintergrüne, sehr dekorative Blätter, deren Form an ein Hirschgeweih erinnern. Junge Blätter als Salat, ältere als Spinat geniessbar.